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Druckdaten-Glossar

DPI-Aufloesung, Beschnitt, CMYK vs RGB, ICC-Profile, Vektor vs Pixel — die wichtigsten Druckdaten-Begriffe praezise erklaert. Mit Mess-Standards, Beispielen und Quellen, damit Ihre Druckdaten beim ersten Anlauf passen.

Verfuegbare Glossar-Eintraege

Glossar

Beschnitt (Bleed)

Aktualisiert 04.05.2026

Beschnitt bezeichnet eine umlaufende Zugabe an Bildinhalt, die über das Endformat hinausragt und nach dem Schneiden in der Druckweiterverarbeitung wieder entfernt wird. Die Zugabe verhindert weiße Blitzer am Rand, die durch produktionsbedingte Schnittwerkzeug-Toleranzen entstehen, und sichert ein randabfallendes Druckbild zuverlässig bis zur Endformat-Kante.

Glossar

CMYK vs RGB

Aktualisiert 04.05.2026

CMYK und RGB sind zwei grundlegend unterschiedliche Farbmodelle für Bildschirm und Druck. RGB ist additiv und mischt Bildschirmfarben aus Rot, Grün und Blau. CMYK ist subtraktiv und mischt Druckfarben aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Druckdaten gehören in CMYK, Bildschirminhalte in RGB, sonst entstehen unkontrollierte Farbverschiebungen.

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DPI / Auflösung

Aktualisiert 04.05.2026

DPI bezeichnet die Punktdichte eines Druckbildes pro Zoll und beschreibt damit die Detailtiefe eines Rasterbildes im Endformat. Die effektive Druckauflösung ergibt sich aus den Pixelmaßen der Bilddatei geteilt durch die physische Druckgröße in Zoll und steuert die Schärfewahrnehmung des Druckergebnisses.

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Endformat / offenes Format

Aktualisiert 04.05.2026

Das Endformat bezeichnet die finale, nach dem Beschnitt sichtbare Größe eines Druckprodukts. In PDF-Druckdaten wird es durch die Trim Box definiert. Das offene Format meint dieselbe Fläche im ungefalzten Zustand und ist die Bezugsgröße für Beschnitt, Sicherheitsabstand und Auflagenkalkulation in Druckereien.

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ICC-Profil

Aktualisiert 04.05.2026

Ein ICC-Profil ist eine standardisierte Datei, die das Farbverhalten eines Geräts oder eines Farbraums mathematisch beschreibt. Über ICC-Profile werden Farben zwischen Bildschirm, Drucker und Bearbeitungsprogrammen verlustarm übersetzt. Sie sind die Grundlage für vorhersagbares Color Management vom Foto über das Layout bis zum gedruckten Endergebnis.

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Pantone / Schmuckfarbe

Aktualisiert 04.05.2026

Pantone-Farben sind benannte Schmuckfarben aus dem Pantone Matching System. Sie werden als vorgemischte Volltonfarbe gedruckt und nicht aus CMYK aufgerastert. Das ermöglicht reproduzierbare Markenfarben, gleichmäßige Flächen ohne Raster und Spezialeffekte wie Neon oder Metallic, die im Vierfarbdruck nicht darstellbar sind.

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PDF/X-Format

Aktualisiert 04.05.2026

PDF/X ist eine genormte Untergruppe von PDF nach ISO 15930, speziell entwickelt für den verlässlichen Austausch druckfertiger Daten. Sie schreibt Farbprofile, Schriften-Einbettung und Output-Intent verbindlich vor und schließt unsichere Elemente wie Formularfelder, JavaScript oder eingebettete Videos aus dem Druck-Workflow grundsätzlich aus.

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Schnittmarken / Passmarken

Aktualisiert 04.05.2026

Schnittmarken sind kleine Linien außerhalb des Endformats, die der Schneidemaschine die Trim-Linie zeigen. Passmarken sind Kreuze, die in allen Druckfarben gleichzeitig stehen und in der Druckvorstufe das exakte Übereinanderliegen der Farbauszüge kontrollieren. Beide Markentypen sitzen außerhalb der Trim-Box und werden nach dem Schneiden entfernt.

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Stanzkontur

Aktualisiert 04.05.2026

Eine Stanzkontur ist eine vektorbasierte Schneidlinie in der Druckdatei, die der Schneideplotter oder die Stanzmaschine als Pfad abfährt. Sie wird als Sonderfarbe auf einer eigenen Ebene angelegt, üblich sind die Spot-Color-Namen CutContour oder Stanze, und steuert ausschließlich den Schnitt, nicht den Druck.

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Überdrucken / Knockout

Aktualisiert 04.05.2026

Überdrucken (Overprint) und Aussparen (Knockout) bestimmen, wie sich überlappende Druckfarben in einer PDF verhalten. Beim Knockout sticht eine obere Farbe die untere aus. Beim Überdrucken bleibt die untere Farbe stehen und mischt sich mit der oberen, was vor allem für Schwarz und Sonderfarben relevant ist.

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Vektor vs Pixel

Aktualisiert 04.05.2026

Vektorgrafiken beschreiben Formen über mathematische Bezier-Kurven und sind verlustfrei skalierbar, während Pixelgrafiken aus einem festen Raster aus Bildpunkten bestehen und beim Vergrößern Detailinformation verlieren. Vektoren eignen sich für Logos und Typografie, Pixelbilder für fotografische Inhalte mit Farbverläufen und feinen Tonwertübergängen.

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Weißdruck / Deckweiß

Aktualisiert 04.05.2026

Weißdruck bezeichnet das Drucken mit deckender Weißtinte als zusätzlicher Schmuckfarbe. Im UV-Direktdruck dient die Weißschicht als Untergrund auf transparenten oder dunklen Materialien wie Folien, Acrylglas oder Forex, damit darüber gedruckte CMYK-Farben ihre volle Brillanz und Deckkraft erreichen. Üblich sind 100 Prozent Volldeckung oder 70 bis 80 Prozent Halbdeckung.